LMS? MOOC? moodle? Das waren zu Beginn der Lehrveranstaltung unbekannte Begriffe für mich. Im Gruppenrahmen haben wir einen Massive Open Online Course (MOOC) im Lernmanagementsystem (LMS)moodle“ über die Anwendung von Cloud-Services realisiert. Dabei wurde strukturiert vom Grobkonzept über das Feinkonzept bis zum fertigen Kurs gearbeitet. Hier reflektiere ich über meine Lernerfahrungen.

Durch die Erstellung unseres MOOCs haben wir einen guten Überblick über die Funktionsweise von moodle erhalten. Im Projektablauf sind die Konzepte eine unbedingte Voraussetzung für eine effiziente und effektive Umsetzung des Kurses. Das schrittweise Feedback – nicht nur erhalten, sondern auch geben –  hat uns bei der Gestaltung sehr unterstützt.

Nachdem in der Lehrveranstaltung die Begriffe geklärt und verstanden und das Thema definiert waren, konnten wir in der Gruppe mit der Arbeit beginnen.

Aufgabe und Umsetzung

Die Aufgabe war es, ein kooperatives moderiertes Online-Seminar für Cloud Services zu erstellen. Als Zielgruppe wurden Erwachsene, die über Grundkenntnisse mit Computer und Internet verfügen, festgelegt. Die Teilnehmenden sollen die Anforderungen von vier verschiedenen Cloud-Anbietern kennen lernen und daraus – abhängig von ihren Bedürfnissen – den geeigneten Anbieter auswählen können. Das Grobkonzeptes (Link auf pdf) konnte innerhalb der Gruppe relativ rasch erstellt werden. Etwas mehr Zeit musste für das Feinkonzept (Link auf GoogleDoc) aufgebracht werden. In beiden Fällen wurde kollaborativ mit Sprachkonferenzen und Cloud-Dokumenten gearbeitet.

Danach wurden die Sequenzen auf die Gruppenmitglieder aufgeteilt und anschließend kooperativ in moodle realisiert. Logo, Slogan und grober Ablauf werden in den folgenden Grafiken dargestellt.

Logo vom MOOC Cloud Services
Logo vom MOOC Cloud Services (Link auf moodle von FH-Burgenland – Zugang mit Passwort)

 

Ablauf vom MOOC Cloud Services
Ablauf vom MOOC Cloud Services

Für die Auswahl und Formulierung der eTivities wurden die Definitionen von Gilly Salmon herangezogen. Den Abschluss bildete die Erstellung des Trainerhandbuchs für den/die Moderatorinnen des Seminars.

Reflexion

Selbstverständlich wurde durch die Realisierung des Seminars der Umgang mit dem LMS moodle erlernt. Dies stellte aber den rein technischen Aspekt des Werkzeuges im Projekt dar. Für mich waren die Planungsschritte im Grob- und Feinkonzept und die Vorgaben von Gilly Salmon ebenso interessant.

Die Erstellung der Konzepte in der Planungsphase war ein wesentlicher Schritt für die spätere Umsetzung des Seminars. Dabei haben wir innerhalb der Gruppe (wieder einmal während des Studiums) mit Sprachkonferenz über Facebook-Messenger und paralleler Bearbeitung von GoogleDocs sehr effizient gearbeitet. In mehreren Präsentation konnten wir unsere Konzepte vorstellen und erhielten darauf wieder Feedback. Durch die Untergliederung des Lernziels in Grob- und Feinziele und die Unterteilung des Kurses in Sequenzen konnten wir wesentlich rascher und koordinierter weiterarbeiten.

In der Umsetzungsphase mussten wir uns zuerst mit moodle-Dokumentation vertraut machen. Im Allgemeinen ist dieses LMS ein umfangreiches Werkzeug. Eine Herausforderung war es allerding alle verfügbaren Aktivitäten und den Darstellungsmöglichkeiten kennen zu lernen. Hat mach einmal den Inhalt erstellt, muss man noch zusätzlich einige Zeit für die Optimierung der Usability einberechnen. Innerhalb der Lehrveranstaltung wurde dies durch gegenseitige Feedbacks zu den erstellten Kursen erreicht. Dabei konnte ich einiges über die Möglichkeiten von moodle und die unterschiedlichen Anwendungen der Aktivitäten lernen.

Im Trainerhandbuch wurde der Ablauf des Seminars speziell für den/die Moderatorinnen beschreiben. Darin sind wir auf die Steuerungsmöglichkeiten während des Kurses eingegangen. Um die Bewertungsmöglichkeiten von moodle für den/die Trainer optimal nutzen zu können, hätten wir noch etwas mehr Zeit benötigt.

LMS? MOOC? moodle? – Meine Lernerfahrungen
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